1. Ampelaktion für die Tiere in Balingen

1. Ampelaktion und 3. Schlachthof-Mahnwache in Balingen am 24.10.21


Die 1. Ampelaktion in Balingen war toll. Das Wetter spielte angenehm mit. Die ausgesuchte Kreuzung war mehrspurig und das Verkehrsaufkommen groß. Die Polizei war zu unserem Schutz dauerhaft anwesend. Motiviert hielten wir unsere Plakate und wechselten ab und an unsere Positionen. Die Bedingungen waren gut um unser Anliegen an die Bürger*innen heranzutragen. Die Verkehrsteilnehmer*innen hatten genug Zeit die Plakate zu betrachten und die Botschaften zu lesen. Tiere haben Gefühle und ein Recht auf Leben. Wir waren sehr erfreut über die zahlreichen und positiven Handzeichen. 


Nach einer kurzen Pause wechselten wir unseren Standort und gingen zum nahe gelegenen Schlachthof. Die 3. Schlachthof-Mahnwache hielten wir vor der Emil Färber GmbH & Co. KG ab. Dieser Betrieb schließt ende 2022. Gleich zu Beginn kamen schon die ersten Landwirt*innen mit den Anhängern angefahren. Bei manchen Anhängern konnten wir einen furchtbar beißenden Geruch wahrnehmen. Es wurden ausschließlich Schweine verladen. Manche Landwirt*innen markierten bzw. stempelten ihre Schweine mit einem Tätowierhammer. Die Tiere leiden ihr ganzes Leben. Sie haben Gefühle und spüren instinktiv, dass an diesem Ort des Grauens etwas nicht stimmt. Manche Schweine äußerten ihre Angst mit markerschütterndem Geschrei. 


Was sind das für Menschen, die friedlichen Schweinen brutale Gewalt antun? Unsere Freunde sind jetzt bereits getötet worden. Ihre Leichenteile in den Verkaufstheken der Metzgereien zum Verkauf ausgelegt. Wann hört das endlich auf? Wir haben die Wahl und können uns für ein friedliches, gesundes Leben ohne Tierleid entscheiden. Es war noch nie so einfach wie heute, sich rein pflanzlich zu ernähren.


Herzlichen Dank an alle Aktivist*innen.


Rottenburg Animal Save


10. Ampelaktion für die Tiere in Rottenburg am Neckar

Bericht zur 19. Schlachthof-Mahnwache und 10. Ampelaktion „für die Tiere“ in Rottenburg. 03.10.21


Am Sonntag war „Tag der offenen Tür“ in Rottenburg. Sowohl bei der Ampelaktion als auch bei der anschließenden Mahnwache vor dem Schlachthof, konnten wir mit unserer Aktion reges Interesse bei den Bürger*Innen erwecken. Es kamen viele Interessierte, gar ganze Familien auf uns zu, um sich über unsere Aktionen zu informierten. Einige davon waren erstaunt darüber, das es sich bei unseren Mahnwachen nicht um eine aggressiv-gestimmte Aktion handelt sondern um eine friedlich-ablaufende Mahnwache im Sinne der Tiere. 


Es wurde uns die Chance gegeben uns vorzustellen, “ohne dass wir als lediglich „pflanzenfressende Veganer“ abgestempelt werden. Im Gegenteil, diese Menschen hegten ein reges Interesse daran, mehr über unsere Mahnwachen und unseren Einsatz als Tierrechtler zu erfahren. Dabei hatte sich herauskristalisiert, dass vielen Rottenburger*Innen nicht bewusst war, dass im Falle eines Schlachthof-Neubaus deren Steuergelder dazu verwendet werden. Einige von ihnen war nicht präsent, dass in dem Rottenburger Schlachthof überhaupt noch Tiere getötet werden. 


In den Gesprächen wurde klar, das sich die Menschen bereits im Vorfeld Gedanken über ihren Fleischkonsum machen. Trotz all deren Bemühungen ob wenig Fleisch, regional und bio oder gar vegetarisch. Durch unsere Informationen des Fleischsystems, wurde ihnen letztendlich doch bewusst, dass egal welche dieser genannten Arten, letztendlich die Qual, Ausbeutung und der Tod der fühlenden Lebewesen für die Tiere die krude Realität ist. Durch viele skandalöse Medienberichte in der Vergangenheit bezüglich der Tierqual wie z. B. Tönnies, Gärtingen ect., konnten wir heraushören, dass sich das Konsumverhalten von vielen Menschen gegenüber Tierprodukten geändert hat. Somit konnten wir den ein oder anderen Menschen von unseren Gründen für das vegane Leben überzeugen. Letztendlich bleibt die Hoffnung und der Appell an das Gewissen eines jeden Menschen sich für ein tierleidfreies Leben zu entscheiden. 


In Gesprächen kam immer wieder das Wort der „Verdrängung“ zu Tage. Menschen wird für einen Moment durch Medien bewusst, welches qualvolle Leiden ein Tier für deren Konsum erleiden muss. Jedoch neigen wir Menschen dazu, kurz gesehene, schlimme Dinge zu verdrängen. Unsere „Traditionen“ machen es im Alltag nicht einfach sich am Ende gegen das Tierleid und der Tötung eines Individuums zu entscheiden. 


Am Ende unserer Mahnwache sammelten sich immer mehr Landwirt*Innen mit ihren Tieren im Schlachthof an. Es wurde ein Anhänger nach dem anderen entladen. Das leiderfüllte Schreien der Tiere war lautstark zu hören. Das qualvolle Schreien traf uns bis ins Knochenmark! Diese Tiere wollten nicht sterben. Die anwesenden Landwirt*Innen wollten es verhindern, dass wir dieses Szenario sehen. Die Schreie der Tiere waren jedoch nicht zu überhören! 


Hiermit bedanke ich mich bei all den interessierten Bürger*Innen und vorallem bei den Aktivist*Innen für deren Stimme für Stimmlosen. 


Rottenburg Animal Save


17. Schlachthof-Mahnwache Rottenburg

Bericht zur achten Ampelaktion „für die Tiere“ und der 17. Schlachthof-Mahnwache Rottenburg. 05.09.21


Die Spannung steigt vor jeder Veranstaltung an. Man fragt sich, wie viele werden an der Ampelaktion teilnehmen? Wie werden die Reaktionen der Bürger*innen sein? Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass neue Veranstaltungsteilnehmer*innen dabei waren. Diese friedliche Aktionsform ist eine gute Möglichkeit, sich aktiv für Tierrechte einzusetzen. Gestern haben wir sehr viele positive Gespräche mit den Fußgänger*innen erlebt. Einige haben dankend unser Infomaterial über Fleisch, Fisch, Eier, Klimaschutz und Lebenshöfe entgegengenommen. Die Kinder waren dabei einfach die Besten. Sie fragten ihre Eltern: „Was steht da?“ Nachdem die Eltern es ihren Kindern erklärt hatten meinten sie ganz selbstverständlich „ich will auch, dass es den Tieren gut geht!“.


Die anschließende Schlachthof-Mahnwache ist emotional und körperlich anstrengender. Die Aktivist*innen stehen über Stunden auf dem Bürgersteig und protestieren schweigend gegen das System Fleisch. Sie halten dabei Beleidigungen von vorbeifahrenden Personen aus. Sie sehen die Tieropfer, welche von den Landwirt*innen in den Anhängern zum Schlachthof transportiert werden. Die Schweine schreien beim Entladen sehr laut. Es ist schrecklich! Tiere sind fühlende Lebewesen, die leben wollen. Sie werden von Menschen qualvoll ausgebeutet, verraten, getötet und verkauft. Wir werden weiterhin Schlachthof-Mahnwachen abhalten, um die Bürger*innen daran zu erinnern, dass diese Unterdrückung und Gewalt an unschuldigen Lebewesen durch die Änderung des persönlichen Konsumverhaltens gestoppt werden kann.


Mit einer Schweigeminute für die Tiere, die in Rottenburg getötet wurden, beendeten wir unsere Mahnwache. 


Herzlichen Dank an alle Aktivist*innen für ihren Einsatz.


Rottenburg Animal Save


Bericht zur Mahnwache für die Tiere in Ammerbuch-Breitenholz am 02.09.21


Am Donnerstag, den 02. September 2021 kam die Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung, Julia Klöckner nach Ammerbuch-Breitenholz um Annette Widmann-Mauz MdB beim Wahlkampf zu unterstützen. Sie waren auf dem Bauernhof der Familie Eißler zu Gast.

Einige Bürger*innen folgten der Einladung unter dem Motto „vom Hof auf den Teller - Regional ist erste Wahl!“ des CDU-Ortsverbandes Ammerbuch.


Unsere Mahnwache vor Ort sollte den anwesenden Bürger*innen den aktuellen Zeitgeist einer wissenschaftlich aufgeklärten Gesellschaft aufzeigen, welche den Fleischkonsum ablehnt. Für die Tiere, die Gesundheit und als beste Möglichkeit, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Es war noch nie so einfach, sich tierleidfrei zu ernähren wie heute.


Wir fordern, dass die Politik über nachhaltige und ausbeutungsfreie Alternativen aufklärt, anstatt den Status quo geringfügig zu reformieren und einen im Ganzen schädliches und gewalttätiges System weiter zu legitimieren.


Die Mahnwache beendeten wir mit einer Schweigeminute für die Opfer des Fleischsystems.


Vielen Dank an alle Aktivist*innen die es möglich gemacht haben, spontan an der Mahnwache teilzunehmen. Wir waren eine wirkungsvolle Stimme für die Tiere.


Rottenburg Animal Save

Birkenfeld Cow Save

Stuttgart Animal Save

Gölshausen Animal Save

Animal Save DACH


Petitionsübergabe Oberbürgermeister Stephan Neher - Keine Steuergelder für Schlachthof in Rottenburg

Petitionsübergabe und 14. Mahnwache in Rottenburg am 27.07.2021


Am Dienstagabend hat der Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher die Petition, "Keine Steuergelder für Schlachthof in Rottenburg", entgegengenommen. Die Petition der Initiative "Rottenburg für Tiere" enthielt 1025 Unterschriften.


Die Übergabe fand vor der Festhalle in Rottenburg statt. Im Gespräch haben wir erklärt, dass die Petition eine Bitte sei, mit den Entscheidungsträgern zusammen ins Gespräch zu kommen. Der Gemeinderat solle unsere wissenschaftlich belegten Argumente als Unterstützung in ihrer Entscheidungsfindung, miteinbeziehen. Ein Beschluss über den Schlachthof wird Ende September 2021 gefasst werden.


Herr Neher nutzte die Gelegenheit und informierte sich bei uns über das „Animal Save Movement“. 

Sobald wir wissen ob wir mit der Petition ein Gespräch gewinnen konnten oder nicht,  werden wir hier darüber berichten.


Anschließend fand unsere 14. Mahnwache „für die Tiere“ statt. Diese haben wir vor der Festhalle abgehalten. Es gab vereinzelt Gespräche mit ein paar Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats. Diese hielten eine Sitzung in der Festhalle während unserer Mahnwache ab. 

Der Standort war hervorragend dafür geeignet, um viele Bürger*innen mit unseren Schildern und unserem Anliegen zu erreichen. 


Herzlichen Dank an alle Aktivist*innen.


Rottenburg Animal Save


https://weact.campact.de/petitions/rottenburg-fur-tiere-gemeinderat-unsere-meinung-zahlt


1. Schlachthof-Mahnwache Rottenburg Gruppenbild

1. Schlachthof-Mahnwache Rottenburg am Neckar 24.01.2021


Rottenburg Animal Save hat in den letzten Wochen viele spannende, neue Aufgaben, die bei der Planung und Vorbereitung für die 1. Mahnwache erledigt werden mussten bewältigt. Die gemeinsame Veranstaltung mit Stuttgart Animal Save und Birkenfeld Cow Save war bestens vorbereitet. 


Für einen guten Ablauf wurde schon im voraus ein informatives Kooperationsgespräch mit dem Ordnungsamt und der Polizei Rottenburg geführt. Im Beisein eines Landwirts gab es  ein sehr gutes und respektvolles Gespräch mit dem Pächter des Rottenburger Schlachthofs. Für diese Offenheit sind wir sehr dankbar!


Am Sonntag war es dann soweit. Es kamen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Aktivist*Innen von vergangenen Mahnwachen an anderen Standorten. Ebenso Menschen aus Rottenburg und der Region die diese Gelegenheit nutzen wollten um eine Stimme für die Tiere in der Öffentlichkeit zu sein. Es waren aber auch einfach interessierte Besucher da, die sich ein Bild unserer 1. Mahnwache machen wollten.


Nach einer kurzen Eröffnungsrede, welche die Teilnehmer auf die gemeinsame Mahnwache einstimmte ging es los. Wir hatten viel Platz um uns mit großen und eindringlichen Plakaten aufzustellen. Kerzen und Blumen waren auf dem Boden verteilt, um auch symbolisch Licht ins Dunkel zu bringen. Zeit, um in sich zu gehen. Zeit für die Trauer.


Es fuhren bald nach und nach einige Fahrzeuge mit Anhängern Tiere in den Schlachthof. Zwei Landwirte hatten sich bereiterklärt, uns zum Abschied der Tiere an deren Anhänger zu lassen. Somit bekamen wir die Chance durch die schmalen Schlitze in die dunklen Anhänger hineinzuschauen und uns von den Tieren in Ruhe verabschieden zu dürfen. 


Mit diesem Gefühl des Abschieds und im Angesicht des Speziesismus welchem dem Tier  widerfährt ging unsere Mahnwache weiter. Die Schwere der Ungerechtigkeit, kein Recht auf einen natürlichen Tod zu haben und sinnlos für den trivialen Genuss einer Mahlzeit getötet zu werden war extrem. Dies führte auch öfter zu Gesprächen zwischen Schlachthofkunden und den Teilnehmern. 


Wir beendeten die 1. Schlachthof-Mahnwache mit einer Schweigeminute für die Tiere. 


"Das Recht auf Leben beruht in keiner Weise auf dem Wert, den dieses Leben für andere hat… Tiere haben das Recht zu leben, weil ihr Leben wertvoll ist für sie."


Will Kymlicka, kanadischer Philosoph


Vielen Dank an alle Aktivist*innen


Rottenburg Animal Save

Share by: